Ich bin: Fabian J.G. Westerheide

Fabian Westerheide ist Unternehmer, Venture Capitalist, Autor und Redner. Wohnhaft in Berlin, ist er derzeit Geschäftsführer von Asgard – human VC for AI, der KI-Konferenz Rise of AI und Koordinator für Künstliche Intelligenz beim Bundesverband Deutscher Startups. In der Vergangenheit war Fabian als Unternehmer und Investor in 35 digitalen Firmen involviert, unter anderem Delivery Hero, Point Nine Capital, Team Europe, Parlamind, Micropsi Industries und Accelerated Dynamics.

Derzeit trete ich gerade in die dritte Phase meines Lebens. Die wenigsten Leute schreiben ehrlich über sich. Ich probiere es mal auf meine Art.

Phase 1 – Lernen

Aufgewachsen bin ich in Ostwestfalen auf einem Hof mit Pferden, Katzen, Hunden, Schafen und Kühen. Meine Mutter betrieb eine Physiotherapiepraxis für behinderte Kinder mit Schwerpunkt auf Therapeutisches Reiten und Heilpädagogisches Voltigieren. Mein Vater, studierter Dipl. Ing. und MA HSG, entwickelte sich über die Jahre zum Unternehmer und blickt heute auf 25 Jahre Erfahrungen im Automotive-, Lebensmittel-, Medien-, Immobilien- und der Kunststoffbranche zurück.

Als Kind habe ich die Höhen und Tiefen immer mitbekommen. Man erlebte Verluste, Niederlagen und bekam zugleich die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit mit. Meine Eltern haben immer gearbeitet für ihre Firmen. Eine „normale“ Familie, wo der Vater um 17 Uhr von der Arbeit kommt – das waren wir nie.

Recht früh entdeckte ich Computer für mich. Vorwiegend programmierte ich Webseiten und Spiele in den 90ern. Dazu spielte ich leidenschaftlich gerne CS, CoD, AoE, SC und Inselkampf.

In einer Jugendpartei war ich aktiv. Als Voltigierer schaffte ich es ins Nationalteam. Zum Ausgleich hatte ich Gürtel im Taekwondo und Thai-Kickboxen.

Taschengeld erhielt ich keines. Ich probierte es anfangs mit Zeitung Austragen, Stallarbeiten; später mit Nachhilfe und Aktienhandel.

Meine Eltern legten viel Wert auf Bildung und ich verbrachte jedes Jahr einige Wochen auf Schulen in Irland, USA, Frankreich oder Brasilien.

Dann kam das Abitur und ich setzte mir meine 10 Jahresziele.

Phase 2 – Orientierung

Die erste Station war die Bundeswehr. Ich wurde für einige Monate Feldjäger, stationiert in Hessen und NRW. Parallel nahm ich mein BWL Studium auf. Zuerst an der Universität Münster, dann Strategisches und Internationales Management in St. Gallen und Kelley School of Business.

Parallel zum Studium saß ich mehrere Jahre in diversen Studentenparlamenten und Ausschüssen. Ebenso war ich als Unternehmensberater aktiv und arbeite in studentischen Beratungen mit.

Die üblichen Praktika vollbrachte ich in der Lebensmittelbranche, Automotive, bei Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Beratungen und im M&A.

Der Wendepunkt war dann ein letztes Praktikum bei Team Europe, dem Company Builder System rund um Lukasz Gadowski (StudiVZ, Gründerszene.de, Brands-4-Friends, Delivery Hero, iPotentials).

Nachdem mir vorher alles eher halbherzig gefallen hatte, verliebte ich mich in Berlin und die noch junge Digitalindustrie. Daher fing ich ohne ohne Überlegungen direkt für Lukasz, Pawel und Steffen an.

Ich lernte Firmen zu bauen. Heute mag man diese Art von Startups in Frage stellen, doch 2010 war das Company-Building revolutionär und faszinierend.

Anschließend bekam die ich wunderbare Möglichkeit Berlins erste Venture Capital Firma mit zu gründen: Point Nine Capital. Ich hatte eine super Zeit, sah Tausende Deals und war in Dutzenden Investments involviert.

Ende 2012 wechselte ich die Seite. Ich wollte nun selber eine Firma planen und unternehmerisch zum Erfolg bringen. Ich gründete Wunsch-Brautkleid.de und baute das Unternehmer zum größten deutschen Marktplatz für neue und gebrauchte Brautkleider aus, bis ich 2015 alles an Hochzeitsportal24 verkaufte.

Diese Jahre waren keine leichten.

Phase 3 – Aufbau

2014 gründete ich Asgard, meine Venture Capital Firma für Künstliche Intelligenz. Endlich hatte ich gefunden, was ich wirklich machen wollte. Ich war nun in der Lage meine Stärken einzubringen und mir meine Firma passend zu meinen Fähigkeiten zu bauen.

Ich darf mich jeden Tag mit der Zukunft und Maschinen beschäftigen, es geht um Kapital, Menschen und Deals. Ich empfinde dieses Umfeld als sehr spannend und ich weiß es zu schätzen, dass ich meine beruflichen Leidenschaften ausleben kann. Des Weiteren organisiere ich mit meiner Frau die jährlich KI-Konferenz Rise of AI.

Zusätzlich gebe ich seit 5 Jahren Vorträge. Meine drei TEDx Beiträge in 2016 gehören sicherlich zu meinen persönlichen Höhepunkten. Ansonsten sprach ich auch für Tech-Konferenzen wie das Pirate Summit, Tech Open Air, Heureka oder für Stiftungen, Banken und Beratungen.

Mein zweites Hobby ist das Schreiben auf diesem Blog – inzwischen auch seit 5 Jahren. Ich schreibe über Unternehmertum, Venture Capital und die Zukunft.

Ansonsten spiele ich sehr gerne Woodland-Paintball und versuche jedes Jahr drei Länder zu bereisen.

Soviel zu mir.

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Alle Inhalte dieses Blogs sind rein privater Natur und stehen nicht für die Meinungen von genannten Firmen.

Fabian Westerheide