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Ich freue mich über jeden Leser. Worum geht es? Nun seit gut 4 Jahren schreibe ich über meine Erfahrungen als Venture Capital Investor, Unternehmer, Business Angel, Chef und Mensch.

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Der Unterschied zwischen Hardware- und Software- Startups

Hardware ist teuer zu bauen, komplex im Prozess und muss perfekt von Anfang an funktionieren. Zudem gilt Hardware heutzutage eher als trojanisches Pferd, um Software zu verkaufen. Software dagegen begeistert selten, ist abstrakt und hat mehr Wettbewerb. Ein Artikel über die Unterschiede von Hardware- und Software-Gründungen.

Hardware vs. Software Startups

Vor einigen Tagen wurde ein Podcast von mir auf digital kompakt veröffentlicht zum Thema: „Was Hardware so viel komplexer als Software macht“. Daher möchte ich auf dieses Thema tiefer eingehen und die Unterschiede zwischen Hardware- und Software-Start-ups beschreiben. Ich unterteile dies in Produkt, Gründungsteam, Geschäftsmodelle, Vertrieb, Operation, Finanzierung und Investoren.

Hardware muss perfekt sein – Software darf Fehler haben

Die Trennung von Hardware- (HW) und Software- (SW) Gründungen ist recht einfach. Hardware-Start-ups haben ein physisches Gut, Software-Start-ups nicht. Dazu kommt, dass Hardware-Start-ups ihre Produkte in Generation bauen. Man entwickelt oft eine 1.0 Version und entscheidet danach, ob man ein komplett neues Produkt auf den Markt bringt (zum Beispiel iPhone 5 und dann iPhone 6) oder das bestehende Produkt verbessert (iPhone 5S). Jedenfalls muss jede Marktversion perfekt sein und 100 % funktionieren, sonst gibt es eine Menge frustrierter Kunden.

Software-Start-ups haben es da eindeutig leichter. Software lässt sich in Iterationen entwickeln. Man fängt mit einer Alpha an, dann gibt es eine Beta und anschließend eine 1.0. Die meisten Software-Produkte haben Bugs – Perfektion sieht anders aus. Software wird konstant und fortlaufend entwickelt. Es ist ein fließender Prozess bestehend aus Releases.

Hardware-Gründungsteams sind größer

Eine Software-Firma zu gründen ist einfach. Man braucht 2 Entwickler und einen halben BWLer. Heutzutage sollten Frontend, Backend und Machine Learning im Gründungsteam abgedeckt werden (Wie finde ich einen Mitgründer für meine Idee?). Der halbe BWLer ist symbolisch. Gerade SaaS-Teams kommen anfangs recht weit, ohne dass ein Betriebswirt an Bord ist. Bei E-Commerce und Marktplätzen ist die Mischung oft andersrum. Hier suchen sich häufig Ex-Berater einen CTO und legen los.

Für Hardware-Ideen ist es deutlich schwieriger, das Anfangsteam zusammenzusetzen. Man braucht einen Produktdesigner, welcher die Optik (Gehäuse) des physischen Produkts übernimmt. Dazu benötigt man einen Hardware-Ingenieur, welcher den Prototypen baut und das Innere eures Produktes. Ein bis zwei Softwareentwickler sollten ebenso dabei sein: für das Backend (Firmware) und das Frontend (meistens Apps). Dazu ist es hilfreich, von Anfang an einen Kaufmann dabei zu haben, denn die Prozesse für Hardware-Firmen sind komplex.

Hardware-Firmen versuchen Software zu verkaufen

Die Geschäftsmodelle für Software-Firmen sind bekannt: E-Commerce, Marktplätze, Lead Generation (Advertising, Affiliate), Plattformen, SaaS oder APIs.

Die Geschäftsmodelle für Hardware sind weniger vielfältig und ich habe sie ausführlicher hier beschrieben: „Welche Geschäftsmodelle für Hardware gibt es?“.

Zuerst kann man Hardware verkaufen. Doch dabei hat man keine lange Kundenbeziehung und auch keine wiederkehrenden Umsätze. Wer einmal Geld mit digitalen Firmen verdient hat, tut sich schwer, ohne MRR (monthly recurring revenue) zu rechnen.

Daher ist Hardware-as-a-Service eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Ähnlich wie bei Software-as-a-Service (SaaS) bekommt der Anbieter eine monatliche oder jährliche Gebühr für die Bereitstellung der Hardware. Darin enthalten sind oft Dienstleistungen wie die Aufbereitung der Nutzerdaten (Analytics) und der Zugang zur Cloud (Vernetzung der Geräte). Die Firma WeissBeerger macht dies zum Beispiel.

Hardware-enabled-Services sind eine weitere Variante. Zusätzlich zum Kauf eines Produktes kann man weitere Premiumfunktionen kaufen. Fitbit bietet seine Fitnessarmbänder an und gegen eine Jahresgebühr gibt es Statistiken und Daten. Die Überwachungskamera Canary kann man kaufen und gegen Bezahlung lassen sich die Aufnahmen auch speichern.

Das ultimative Geschäftsmodell ist dann Hardware-as-a-Platform. Hier dient die Hardware als trojanisches Pferd, um die Software zu verkaufen. Die Hardware ist der Zugang für den Marktplatz, wo die Nutzer wiederum Apps oder Dienstleistungen erwerben. Zum Beispiel ist die Oculus Rift erst wertvoll (Hardware kostet rund 1.000 €) durch die Vielzahl an Anwendungen, die über den eigenen Appstore gekauft werden können. Ebenso ist das Amazon Kindle recht langweilig, wenn man keine E-Books erwirbt.

Hardware-Firmen können Geld verdienen bevor das Produkt fertig ist

Der Vorteil von Hardware-Produkten liegt im Verkauf. Man kann die klassische bestehende Infrastruktur an Einzel-, Großhändler und Onlinemarktplätzen (vorherrschend Amazon) nutzen. Dazu gibt es die Möglichkeit, sein Produkt schon vor dem Verkauf auf Indiegogo und Kickstarter seiner Zielgruppe anzubieten. Selbst wenn es das Produkt noch nicht gibt, ist es nicht ungewöhnlich, einige Tausend Vorbestellungen zu erhalten.

Software wird meistens über Marktplätze (zum Beispiel den AppStore) oder bestehende Plattformen (zum Beispiel Zendesk) vertrieben. Ebenso sind die üblichen Online-Marketing-Optionen wichtig: social marketing, content marketing, performance marketing (In 10 Monaten auf Platz 1 bei Google).

Wer B2B (Business-to-Business) macht, der kommt nie umher, das Telefon für Cold-Calls in die Hand zu nehmen. Dies betrifft Hardware- sowie Software-Firmen.

Hardware ist richtig kompliziert

Wer eine Software entwickelt, kann diese recht einfach Testkunden zur Verfügung stellen. Entweder es gibt einen Demo-Server, Testflight für Apps oder einen Beta-Zugang. Wer einmal live ist mit seiner Software, kann diese dann sehr gut mit Kennzahlen steuern: Conversion, DAU (Daily Active Users), churn, retention, CAC (Kundengewinnungskosten), CLTV (Kundenwert) und MRR (monatlicher wiederkehrender Umsatz).

Hardware ist dagegen richtig komplex. Erst hat man einen Work-like-Prototypen, bestehend aus vielen Kabeln und einem Arduino-Board. Parallel kann man mit einem 3D-Drucker ein erstes Gehäusedesign entwerfen. Damit ist man noch ziemlich weit von einem finalen Produkt entfernt. Den Prozess beschreibe ich ausführlicher im Podcast.

Die Entwicklungszeit dauert Monate bis Jahre. Die Hardware muss entwickelt werden. Die Hardware muss designt werden. Beides muss mit dem Produzenten abgestimmt werden, ob er dies produzieren kann und zu welchen Preisen. Parallel sucht man Lieferanten für die einzelnen Komponenten und macht sich Gedanken um das Assembly (Zusammenbau der Einzelteile).

Anschließend gibt es eine Series-0 (10 bis 100 Exemplare). Dafür muss vorab schon das Werkzeug (tooling) vorfinanziert werden. Mit den ersten Exemplaren kann dann erst das Testen angefangen werden. Es stehen einige Zertifizierungen im Raum. Als nächster Schritt wird die Logistik organisiert.

Wenn man so weit gekommen ist, dann hat man die klassischen Herausforderungen des Inventory Managements, Working-Capital-Optimierung und Supply-Chain-Managements. Zollbestimmungen, Steuern, lokale Gesetze und Regularien kommen oben drauf.

Hardware ist teuer

Software ist recht günstig zu entwickeln, am Anfang. Für unsere erste Version von Wunsch-Brautkleid haben wir damals weniger als 1.000 € investiert. Dank WordPress, Shopify, GitHub und AWS ist Software-Entwicklung immer günstiger geworden. Umso mehr spielt Zeit eine Rolle.

Viele Teams sind in der Lage, mit 100.000 € bis 300.000 € einen Produkt-Market-Fit zu erreichen. Wer gut ist, braucht weniger.

Geld (eine Finanzierung) wird meistens benötigt, um das Produkt weiter auszubauen und für Marketing. Oft gilt die Regel: Mehr funding = schnelleres Wachstum, da viele Märkte dem „Winner-takes-it-all-Prinzip“ unterworfen sind.

Finanziert bekommt man Software-Firmen recht einfach. Jeder investiert heutzutage in digital.

Für Hardware-Firmen ist es schwerer. Zwar ist der erste Prototyp günstig zu bauen (unter 100 € für ein Board, Kabel und Sensoren), doch um einen Produkt-Market-Fit zu erreichen, muss man etwas produzieren und verkaufen. Unter 500.000 € schafft dies kaum ein Team. Zahlreiche Start-ups verbrennen gut 2 bis 5 Millionen €, bevor sie das erste Mal ein physisches Produkt an Kunden verkauft bekommen.

Dazu kommt die Problematik, dass ohne Geld kein Lager aufgebaut werden kann. Ohne Geld arbeitet kein Lieferant und Produzent. Geld ist eindeutig der Engpass. Und wer wachsen will, muss seinen Umsatz oft vorfinanzieren. Ebenso lassen sich viele Hersteller vorab bezahlen.

Wer finanziert dies nun? Gute Frage. Viele kenne ich nicht. Tipps wären HAX, Hardware Club und Bolt.

Wieso Hardware gründen?

Hardware ist also teuer, schwer und komplex. Es gibt einen Grund, wieso viele dies scheuen. Wieso also eine Hardware-Firma gründen? Nun, zum einen erreicht man so ganz andere Kunden als mit dem reinen Software-Ansatz. Es gibt einfach noch richtig viele Märkte, wo Geld verdient werden kann. Zum anderen kann Hardware begeistern. Die Gründer, die Hardware entwickeln, sprechen und agieren oft mit viel mehr Leidenschaft als ihre Software-Kollegen. Zudem Software einem stärkeren Wettbewerb ausgesetzt ist, denn wer nicht schnell ist, der verliert.

Am Ende ist es die Frage, womit Du Deine Lebenszeit verbringen willst?

Video – Fabian Westerheide – AI is eating the world

Vortrag Fabian Westerheide Rise of AI Techsylvania 2016

Für Techsylvania habe ich vor einigen Wochen einen Vortrag gegeben.

Ich spreche über:

– accelerating progress
– physical & cognitive work
– machines replacing human work
– machines replace thinking humans
– no job is safe
– machines will be everywhere
– AI is eating the world
– Narrow Artificial Intelligence
– Artificial General Intelligence
– Thinking machines
– Superintelligence
– Singularity
– Becoming cyborgs
– Uploading
– Transhumanism

Podcast mit Danny Holtschke & StartupGeist – „10 Year Startup & Investor Journey“

Podcast Fabian Westerheide - StartupGeist

Vor einigen Tagen habe ich ein Podcast gemacht mit Danny Holtschke. Seine Brand lautet StartupGeist, eine Mischung zwischen Singularity, Zeitgeist und Startup.


Sprache: Englisch
Dauer: 68 Minuten

Ich spreche über diverse Themen, hier ein paar Zitate:

Es ist ok, wenn du Millionen Träume hast

 

Heute lese ich mehr wissenschaftliche Literatur als während des Studiums

 

Firmen & Ideen kommen und gehen. Die Familie und Freunde bleiben.

 

Beziehungen sind der Schlüssel.

 

Halte dich von negativen Leuten fern.

 

Die Größte Investition ist die in einen selber

 

Lebenszeit – was man als Investor den ganzen Tag macht

Meine Zeit

Unsere Lebenszeit ist begrenzt und daher ist die optimale Verwendung dieser sehr wichtig für unseren Erfolg und unsere innere Zufriedenheit. Man sollte die Tage bewusst erleben und gleichzeitig ein übergreifendes Ziel verfolgen. Mein Tag besteht aus Menschen und Maschinen. Ich organisiere mich mit Planung, Disziplin und klaren Aufgaben. Ein Artikel über Lebenszeit und Zeitmanagement als Investor und Unternehmer.

Wir haben nur das eine Leben – jeder Tag zählt

Das Wertvollste, was wir haben, ist unsere Lebenszeit. Die schwierigsten Entscheidungen sind jene, die uns in Zukunft viel Zeit „kosten“ und daher nicht mehr rückgängig gemacht werden können: Wo studiere ich? Was studiere ich? Für wen arbeite ich? Gründe ich eine Firma? Mache ich mich selbstständig? Gehe ich diese Beziehung ein? Gründe ich eine Familie? Kaufe ich eine Wohnung?

Wir haben nur dieses eine Leben (abhängig von Deiner Religion) und die Zeit ist begrenzt.

Tim Urban hat auf waitbutwhy.com einen guten Beitrag dazu geschrieben.
Lebenszeit - waitbutwhy

Man hat vermutlich maximal 5.000 Wochen in seinem Leben. Jedes Mal, wenn eine Woche rum ist, dann bekommst Du keine neue. Die Uhr läuft langsam ab.

Daher heute auch dieser Artikel. Eine Art Selbstreflexion, ähnlich wie mein 10-Jahres-Rückblick. Verbringe ich meine Zeit mit den richtigen Themen? Wie verbringen andere Menschen ihre Zeit? Daher ist Feedback natürlich erwünscht.

Menschen & Maschinen

Als Investor ist mein Alltag anders, als er als Gründer war (Selbstmanagement – Alltag eines Gründers). Und ich wollte dies auch so.

Meine Zeit

In meiner Wahrnehmung verbringe ich 50 % meiner Zeit mit Menschen. Die anderen 50 % mit Maschinen. Wie kommt es?

Nun, ich treffe viele Gründer, betreue Portfoliofirmen, spreche mit potenziellen Investoren (LPs), rede mit Journalisten, Lobbyisten, Acceleratoren, Inkubatoren, Forschern, NGOs, Analysten, CEOs, Experten und anderen Kapitalgebern.

Dazu kommen regelmäßig Board Meetings, JFs (JourFix), Meet-ups, Messen, Konferenzen, Dinnerveranstaltungen, Round Tables, Skype-Telefonate, normale Calls und 1on1s.

Meistens bin ich 2–3 Tage die Woche vom Frühstück bis abends unterwegs, quer durch die jeweilige Stadt.

Auf der anderen Seite verbringe ich einige Tage nur am Schreibtisch. Ich bearbeite E-Mails, lese News, screene nach neuen Firmen, analysiere aktuelle Deals, mache Due Diligence, koordiniere Termine, prüfe Verträge, erstelle Reportings, schreibe Artikel, arbeite in Excel oder designe.

Während dieser Zeit interagiere ich nur mit den Maschinen (Macbook, iPad, iPhone).

Es gibt keine übliche Woche – jede ist anders

Eine übliche Woche kann so aussehen, wobei jede Woche komplett unterschiedlich bei mir ist:

Typische Woche Investor

Dazu kommt noch ein gutes Kontingent an Reisen, auch außerhalb Deutschlands. In den letzten Monaten waren es London, Lissabon, Österreich, Rumänien, Slowenien und Italien.

Auf der anderen Seite verwende ich eine Vielzahl an Software: Skype, Trello, Mail, Boxer, Excel, Hangouts, Google Docs, Word, Evernote, Dropbox, Xing, LinkedIn, WordPress, Facebook, WhatsApp, Twitter, car2go, DriveNow, Maps, TurboScan, Fireworks und Medium.

Business Pleasure – mit Freude einer Berufung nachgehen

Insgesamt komme ich vermutlich auf 10 bis 14 Stunden am Tag, meist 6 Tage die Woche. Wobei ich natürlich die Freiheit als Unternehmer genieße, z. B. tagsüber auch private Termine wahrzunehmen.

Habe ich ein Privatleben? Das werde ich oft gefragt. Schwierige Frage. Meinen Lebensstil nenne ich Business Pleasure. Ich mache das wirklich gerne. Auf der Liste gibt es keine Aufgaben, an denen ich keinen Spaß habe. Dieses Leben will ich genauso wie es ist. Daher fühlt es sich nie wie Arbeit an. Und aus diesem Grund gibt es auch kein klassisches Privatleben.

Private Zeit mit Freunden, Partnerin, Familie ist fast immer mit unseren Berufen verbunden. Klar, meine Partnerin ist selber Unternehmerin. Meine Mama war Unternehmerin. Mein Vater ist Unternehmer. Viele meiner Freunde sind Unternehmer.

Sich bewusst freie Zeit nehmen

Daher kommen wir nun zu meinen Learnings, Tipps und Hinweisen.

Ich nehme mir bewusst freie Zeit außerhalb der Arbeit. Ich spiele Klavier, tanze Salsa, koche gerne und fahre alle paar Monate zum Paintball. Per Definition arbeite ich immer, außer, ich nehme mir geplant frei. Diese wenigen Abende sind mir inzwischen sehr wichtig und das musste ich auch lernen. Man kann den Geist und Körper nur bis zu einem gewissen Maße belasten und peitschen.

Getting Things Done (GTD) ist eine Philosophie für mich. Ich habe 10 Jahresziele. Für diese gibt es wiederum 3 Jahresetappen und 1 Jahresziel. Jeder Monat, jede Woche und jeder Tag wird geplant und mit Aufgaben versehen. Gemäß GTD arbeite ich also täglich an der Erreichung meiner Tages- und Wochenaufgaben. Diese wiederum müssten den langfristigen Zielen dienen.

Gleichzeitig ist es auch eine Art Opportunitätskostenrechnung. Alle Tätigkeiten, die nicht einem der übergreifenden Ziele dienen, versuche ich zu vermeiden.

In Konzentrationsblöcken arbeiten

Ich arbeite stark in Blöcken. Mehrmals in der Woche habe ich 2 bis 6 Stunden an Zeitblöcken, an denen ich bestimmte Aufgaben mache: Lesen, Telefonieren, Analysieren, Schreiben. Während dieser Blöcke lasse ich keine Termine zu. Dies kann ich jedem nur empfehlen. Es sind sehr produktive Konzentrationsphasen.

Ich habe zudem Meeting-Tage. An diesen Tagen weiß ich, dass ich keine Schreibtischarbeit erledigen kann. Also treffe ich den ganzen Tag nur Leute und versuche, dies optimal zu koordinieren. Wenn man also weiß, dass man heute nicht „produktiv“ sein wird, dann geht man entspannter damit um.

Ich plane jeden Abend meinen nächsten Tag vor. Ich schreibe mir meine Top-3-Aufgaben auf und bereite jeden (Menschen-) Termin noch vor. Dies mache ich freitagabends ebenso für die komplette nächste Woche.

Ebenso reduziere ich bewusst externe Störquellen wie Vibrationen, Push-Nachrichten und Töne während Meetings und Konzentrationsphasen. Gerade Handys können ziemlich nerven und einen unnötigerweise ablenken.

Es gibt gute und schlechte Tage. An guten Tagen versuche ich daher so viel wie möglich meiner Aufgaben zu schaffen. Schlechte Tage sind schwer planbar. Man ist unmotiviert, man ist krank, es kommen ungewollte Notfälle, familiäre Ablenkungen oder der Körper spielt an dem Tag einfach nicht mit.

Und wie zufrieden bist Du mit Deinem eigenen Zeitmanagement?

Podcast mit Joël Kaczmarek über den Status der künstlichen Intelligenz

Kuenstliche-Intelligenz-KI-Machine-Learning-Podcast-Fabian-Westerheide

Letzte Woche habe ich mit Joël Kaczmarek einen Podcast aufgenommen. Es war ein angenehmes Gespräch und wir sind in einige Themen tief eingetaucht.

Hier geht es zum Artikel auf digital kompakt.

00:00 – 07:29 | Vorstellung wie Asgard in KI investiert
07:30 – 11:25 | Wo findet KI als Disziplin statt?
11:26 – 15:10 | Was ist künstliche Intelligenz?
15:11 – 21:35 | Bots und die neuen Mensch-Maschine-Interaktionen
21:36 – 24:41 | Neuronale Netze
24:42 – 29:53 | Maschinenlernen
29:54 – 34:42 | Arbeitsmarktumwälzungen durch KI
34:43 – 36:33 | Smartphones als Katalysator für KI
36:34 – 41:41 | Künstliche Intelligenz und Datenschutz

Dazu die Themen:
Narrow AI
SkyNet vs. Wall-E
Bedingungsloses Grundeinkommen
KI-Pubertät
Kognitive Systeme

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