Bootstrapping.me

Willkommen auf boostrapping.me

Ich freue mich über jeden Leser. Worum geht es? Nun seit gut 4 Jahren schreibe ich über meine Erfahrungen als Venture Capital Investor, Gründer, Business Angel, Chef und Mensch.

Und falls du kostenloses Feedback für deine Idee haben möchtest? Dann schreibe mir.

Video – Fabian Westerheide – AI is eating the world

Vortrag Fabian Westerheide Rise of AI Techsylvania 2016

Für Techsylvania habe ich vor einigen Wochen einen Vortrag gegeben.

Ich spreche über:

– accelerating progress
– physical & cognitive work
– machines replacing human work
– machines replace thinking humans
– no job is safe
– machines will be everywhere
– AI is eating the world
– Narrow Artificial Intelligence
– Artificial General Intelligence
– Thinking machines
– Superintelligence
– Singularity
– Becoming cyborgs
– Uploading
– Transhumanism

Podcast mit Danny Holtschke & StartupGeist – „10 Year Startup & Investor Journey“

Podcast Fabian Westerheide - StartupGeist

Vor einigen Tagen habe ich ein Podcast gemacht mit Danny Holtschke. Seine Brand lautet StartupGeist, eine Mischung zwischen Singularity, Zeitgeist und Startup.


Sprache: Englisch
Dauer: 68 Minuten

Ich spreche über diverse Themen, hier ein paar Zitate:

Es ist ok, wenn du Millionen Träume hast

 

Heute lese ich mehr wissenschaftliche Literatur als während des Studiums

 

Firmen & Ideen kommen und gehen. Die Familie und Freunde bleiben.

 

Beziehungen sind der Schlüssel.

 

Halte dich von negativen Leuten fern.

 

Die Größte Investition ist die in einen selber

 

Lebenszeit – was man als Investor den ganzen Tag macht

Meine Zeit

Unsere Lebenszeit ist begrenzt und daher ist die optimale Verwendung dieser sehr wichtig für unseren Erfolg und unsere innere Zufriedenheit. Man sollte die Tage bewusst erleben und gleichzeitig ein übergreifendes Ziel verfolgen. Mein Tag besteht aus Menschen und Maschinen. Ich organisiere mich mit Planung, Disziplin und klaren Aufgaben. Ein Artikel über Lebenszeit und Zeitmanagement als Investor und Unternehmer.

Wir haben nur das eine Leben – jeder Tag zählt

Das Wertvollste, was wir haben, ist unsere Lebenszeit. Die schwierigsten Entscheidungen sind jene, die uns in Zukunft viel Zeit „kosten“ und daher nicht mehr rückgängig gemacht werden können: Wo studiere ich? Was studiere ich? Für wen arbeite ich? Gründe ich eine Firma? Mache ich mich selbstständig? Gehe ich diese Beziehung ein? Gründe ich eine Familie? Kaufe ich eine Wohnung?

Wir haben nur dieses eine Leben (abhängig von Deiner Religion) und die Zeit ist begrenzt.

Tim Urban hat auf waitbutwhy.com einen guten Beitrag dazu geschrieben.
Lebenszeit - waitbutwhy

Man hat vermutlich maximal 5.000 Wochen in seinem Leben. Jedes Mal, wenn eine Woche rum ist, dann bekommst Du keine neue. Die Uhr läuft langsam ab.

Daher heute auch dieser Artikel. Eine Art Selbstreflexion, ähnlich wie mein 10-Jahres-Rückblick. Verbringe ich meine Zeit mit den richtigen Themen? Wie verbringen andere Menschen ihre Zeit? Daher ist Feedback natürlich erwünscht.

Menschen & Maschinen

Als Investor ist mein Alltag anders, als er als Gründer war (Selbstmanagement – Alltag eines Gründers). Und ich wollte dies auch so.

Meine Zeit

In meiner Wahrnehmung verbringe ich 50 % meiner Zeit mit Menschen. Die anderen 50 % mit Maschinen. Wie kommt es?

Nun, ich treffe viele Gründer, betreue Portfoliofirmen, spreche mit potenziellen Investoren (LPs), rede mit Journalisten, Lobbyisten, Acceleratoren, Inkubatoren, Forschern, NGOs, Analysten, CEOs, Experten und anderen Kapitalgebern.

Dazu kommen regelmäßig Board Meetings, JFs (JourFix), Meet-ups, Messen, Konferenzen, Dinnerveranstaltungen, Round Tables, Skype-Telefonate, normale Calls und 1on1s.

Meistens bin ich 2–3 Tage die Woche vom Frühstück bis abends unterwegs, quer durch die jeweilige Stadt.

Auf der anderen Seite verbringe ich einige Tage nur am Schreibtisch. Ich bearbeite E-Mails, lese News, screene nach neuen Firmen, analysiere aktuelle Deals, mache Due Diligence, koordiniere Termine, prüfe Verträge, erstelle Reportings, schreibe Artikel, arbeite in Excel oder designe.

Während dieser Zeit interagiere ich nur mit den Maschinen (Macbook, iPad, iPhone).

Es gibt keine übliche Woche – jede ist anders

Eine übliche Woche kann so aussehen, wobei jede Woche komplett unterschiedlich bei mir ist:

Typische Woche Investor

Dazu kommt noch ein gutes Kontingent an Reisen, auch außerhalb Deutschlands. In den letzten Monaten waren es London, Lissabon, Österreich, Rumänien, Slowenien und Italien.

Auf der anderen Seite verwende ich eine Vielzahl an Software: Skype, Trello, Mail, Boxer, Excel, Hangouts, Google Docs, Word, Evernote, Dropbox, Xing, LinkedIn, WordPress, Facebook, WhatsApp, Twitter, car2go, DriveNow, Maps, TurboScan, Fireworks und Medium.

Business Pleasure – mit Freude einer Berufung nachgehen

Insgesamt komme ich vermutlich auf 10 bis 14 Stunden am Tag, meist 6 Tage die Woche. Wobei ich natürlich die Freiheit als Unternehmer genieße, z. B. tagsüber auch private Termine wahrzunehmen.

Habe ich ein Privatleben? Das werde ich oft gefragt. Schwierige Frage. Meinen Lebensstil nenne ich Business Pleasure. Ich mache das wirklich gerne. Auf der Liste gibt es keine Aufgaben, an denen ich keinen Spaß habe. Dieses Leben will ich genauso wie es ist. Daher fühlt es sich nie wie Arbeit an. Und aus diesem Grund gibt es auch kein klassisches Privatleben.

Private Zeit mit Freunden, Partnerin, Familie ist fast immer mit unseren Berufen verbunden. Klar, meine Partnerin ist selber Unternehmerin. Meine Mama war Unternehmerin. Mein Vater ist Unternehmer. Viele meiner Freunde sind Unternehmer.

Sich bewusst freie Zeit nehmen

Daher kommen wir nun zu meinen Learnings, Tipps und Hinweisen.

Ich nehme mir bewusst freie Zeit außerhalb der Arbeit. Ich spiele Klavier, tanze Salsa, koche gerne und fahre alle paar Monate zum Paintball. Per Definition arbeite ich immer, außer, ich nehme mir geplant frei. Diese wenigen Abende sind mir inzwischen sehr wichtig und das musste ich auch lernen. Man kann den Geist und Körper nur bis zu einem gewissen Maße belasten und peitschen.

Getting Things Done (GTD) ist eine Philosophie für mich. Ich habe 10 Jahresziele. Für diese gibt es wiederum 3 Jahresetappen und 1 Jahresziel. Jeder Monat, jede Woche und jeder Tag wird geplant und mit Aufgaben versehen. Gemäß GTD arbeite ich also täglich an der Erreichung meiner Tages- und Wochenaufgaben. Diese wiederum müssten den langfristigen Zielen dienen.

Gleichzeitig ist es auch eine Art Opportunitätskostenrechnung. Alle Tätigkeiten, die nicht einem der übergreifenden Ziele dienen, versuche ich zu vermeiden.

In Konzentrationsblöcken arbeiten

Ich arbeite stark in Blöcken. Mehrmals in der Woche habe ich 2 bis 6 Stunden an Zeitblöcken, an denen ich bestimmte Aufgaben mache: Lesen, Telefonieren, Analysieren, Schreiben. Während dieser Blöcke lasse ich keine Termine zu. Dies kann ich jedem nur empfehlen. Es sind sehr produktive Konzentrationsphasen.

Ich habe zudem Meeting-Tage. An diesen Tagen weiß ich, dass ich keine Schreibtischarbeit erledigen kann. Also treffe ich den ganzen Tag nur Leute und versuche, dies optimal zu koordinieren. Wenn man also weiß, dass man heute nicht „produktiv“ sein wird, dann geht man entspannter damit um.

Ich plane jeden Abend meinen nächsten Tag vor. Ich schreibe mir meine Top-3-Aufgaben auf und bereite jeden (Menschen-) Termin noch vor. Dies mache ich freitagabends ebenso für die komplette nächste Woche.

Ebenso reduziere ich bewusst externe Störquellen wie Vibrationen, Push-Nachrichten und Töne während Meetings und Konzentrationsphasen. Gerade Handys können ziemlich nerven und einen unnötigerweise ablenken.

Es gibt gute und schlechte Tage. An guten Tagen versuche ich daher so viel wie möglich meiner Aufgaben zu schaffen. Schlechte Tage sind schwer planbar. Man ist unmotiviert, man ist krank, es kommen ungewollte Notfälle, familiäre Ablenkungen oder der Körper spielt an dem Tag einfach nicht mit.

Und wie zufrieden bist Du mit Deinem eigenen Zeitmanagement?

Podcast mit Joël Kaczmarek über den Status der künstlichen Intelligenz

Kuenstliche-Intelligenz-KI-Machine-Learning-Podcast-Fabian-Westerheide

Letzte Woche habe ich mit Joël Kaczmarek einen Podcast aufgenommen. Es war ein angenehmes Gespräch und wir sind in einige Themen tief eingetaucht.

Hier geht es zum Artikel auf digital kompakt.

00:00 – 07:29 | Vorstellung wie Asgard in KI investiert
07:30 – 11:25 | Wo findet KI als Disziplin statt?
11:26 – 15:10 | Was ist künstliche Intelligenz?
15:11 – 21:35 | Bots und die neuen Mensch-Maschine-Interaktionen
21:36 – 24:41 | Neuronale Netze
24:42 – 29:53 | Maschinenlernen
29:54 – 34:42 | Arbeitsmarktumwälzungen durch KI
34:43 – 36:33 | Smartphones als Katalysator für KI
36:34 – 41:41 | Künstliche Intelligenz und Datenschutz

Dazu die Themen:
Narrow AI
SkyNet vs. Wall-E
Bedingungsloses Grundeinkommen
KI-Pubertät
Kognitive Systeme

Mehr davon?

Die ersten 10 Jahre – Gewinnen, Verlieren und Lernen

2006-2016 Fabian Westerheide

Vor genau zehn Jahren erhielt ich mein Abitur, verließ das elterliche Nest und stehe im Real Life. Meine Jugendziele habe ich verfehlt und doch bin ich glücklich, zufrieden und habe viel gelernt. Ein Artikel über meine Erfahrungen und Erkenntnisse als junger Mann, Unternehmer, Autor und Reisender durch das Leben.

Seit zehn Jahren im Real Life

Diese Woche hat sich mein Abitur zum zehnten Mal gejährt. Es gibt eine kleine Zusammenkunft und für mich den Anlass, etwas zu reflektieren. Zehn Jahre, seitdem ich daheim ausgezogen bin und meine Füße nicht mehr unter dem Tisch meiner Eltern habe.

Das Schulleben war einfach. Die Eltern zahlten die Miete. Es gab einen fixen Ablauf, klare Regeln und ein vorbestimmtes Ziel (Abitur). So gesehen war es die Zeit meines Lebens mit der geringsten Verantwortung.

Der Jugendtraum Unternehmer zu werden

Während meines Abiturs waren meine Ziele und Wünsche klar: Ich wollte Unternehmer werden. Meine Eltern sind Unternehmer und ich kannte nie etwas anderes als lange Arbeitszeiten, Stress, Druck und kaum liquide Mittel.

Damals hatte ich die Vorstellung, dass Unternehmer zu sein bedeutet, man hätte eine Fabrik mit Fließbändern und vielen Mitarbeitern. Daraufhin wollte ich Kaufmann werden (also Betriebswirtschaftslehre studieren), um zu lernen wie man Firmen führt. Über die Beratung (Jobziel nach dem Studium) wollte ich dann verstehen, welche Industrien mich interessieren. Das Etappenziel wäre dann Private Equity gewesen, denn dort lernt man Firmen zu kaufen.

Bis zum Wendepunkt im Herbst 2010 legte ich meine Karriereplanung anhand dieses Wegs aus. Mein Vater gab mir mit auf den Weg:

Ziele findet man nicht, man setzt sie sich.

Der Plan: Promotion, Ausland und Heiraten

Im meinem Jahrbuch von 2006 steht so schön, dass ich in zehn Jahren:

Verheiratet bin, einen Master oder eine Promotion in St. Gallen erworben habe und in China arbeite.

Zum Abgleich der Zielerreichung kommen wir später im Artikel.

Ebenso war es mir wichtig zu reisen. Ich hatte meine Jugend auf dem Land verbracht und wollte da unbedingt weg. Und mit Land meine ich, dass der nächste Nachbar einen Kilometer entfernt war und man eineinhalb Stunden ins Kino brauchte.

Es kam vieles anders

Spulen wir jetzt zehn Jahre vor: Was habe ich aus meiner subjektiven Einschätzung bisher geschafft?

  • Ich habe 45 Länder bereist
  • Ich habe über 10.000 Start-up-Deals gesehen
  • Ich habe mehr als 100 Bücher gelesen und 500 Filme gesehen
  • Ich war in mehr als 30 Firmen involviert; als Geschäftsführer, CEO, Aufsichtsrat und Investor
  • Ich habe 2 Studienabschlüsse
  • Ich habe 250 Blogartikel und Veröffentlichungen geschrieben
  • Ich habe über 30 Vorträge gehalten

Ziele erreicht oder verfehlt?

Doch wollte ich dies vor zehn Jahren?

Ich bin nicht verheiratet.

Ich arbeite nicht in China.

Ich habe nicht promoviert.

Bis 2010 verlief alles nach Plan. Ich wäre heute verheiratet. Ich hätte promoviert und vielleicht würde ich auch im Ausland arbeiten.

Doch dann passierte im Herbst 2010 etwas, was ungeplant war. Ich machte ein Praktikum bei Team Europe und es verdrehte meine Welt. Zum einem verliebte ich mich in Berlin. Und dann fand ich meine Heimat in der wachsenden Tech-Start-up-Industrie. Diese Energie, diese Möglichkeiten und diese Kultur zogen mich sofort in ihren Bann.

Seitdem sind Promotion und Beratung passé. Die Promotionsstelle an der Universität St. Gallen lehnte ich ab, und fing stattdessen während meines Studiums bei Team Europe an. Ich habe es nie bereut.

Zehn Jahre in einer Grafik

Für meine Leser habe ich die letzten zehn Jahre als Grafik zusammengefasst.

Fabian Westerheide

Erkenntnisse der letzten zehn Jahre

Es ist eine interessante Übung gewesen. Mir fällt dabei das ein oder andere auf. Zum einem habe ich immer gearbeitet. Die Anzahl der Projekte ist größer, als ich sie aufgeführt habe. Das Studium war nie mein Hauptfokus.

Zudem mache ich immer mehr als eine Sache. Es hat mich jahrelang irritiert, doch dann las ich das Buch: „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.“ Seitdem weiß ich, dass ich normal bin mit meinen unzähligen Interessen und dieser tiefen Neugierde, ständig etwas zu lernen.

Und wenn wir schon beim Lernen sind. Lernen hört nicht mit dem Studium auf. Ich lerne jeden Tag. Ich lese inzwischen sogar mehr wissenschaftliche Veröffentlichungen als während des Studiums. Man lernt nie aus.

Ebenso diskutiere ich gerne und teile mein Wissen. Früher war ich aktiv in der Jungen Union und später in diversen Studentenparlamenten. Heute schreibe ich meine Blogartikel und bin immer wieder als Redner auf der Bühne.

Sport war schon immer wichtig, doch nachdem ich im Voltigieren alles erreicht hatte (D-Kader, Deutsche Meisterschaften), brauchte ich Jahre, um wieder neue Sportarten zu finden. Rückwirkend weiß ich, dass kein Sport einen negativen Einfluss auf die Psyche hat.

Single zu sein in Berlin war fabelhaft und anstrengend. Und ich vermisse es nicht.

Seit einiger Zeit arbeite ich aktiv daran, glücklich zu sein. Vorher habe ich mich von meinen eigenen Zielen getrieben gefühlt. Heute habe ich mir meine Welt so gebaut, dass ich mit Leidenschaft jeden Tag den neuen Herausforderungen nachgehen kann.

Ich habe gewonnen und verloren

Ich liebe Asgard. Ich liebe diesen Blog. Ich liebe es, öffentlich zu sprechen. Ich genieße es, klassische Musik auf dem Klavier zu spielen. Ich habe Vergnügen beim Salsa tanzen und Paintball spielen. Ich liebe meine Freunde und Familie.

Natürlich habe ich auch verloren in den letzten Jahren. Einiges davon habe ich im Blog thematisiert. Ich habe dutzende Bewerbungen geschrieben und Interviews bei Beratungen gehabt. 0 Angebote gab es.

Ich habe Pleiten von Start-ups und Firmen erlebt.

Ich habe Freunde, Geschäftspartner und Beziehungen verloren.

Ich wurde bestohlen, betrogen und belogen.

Doch wer hat das nicht erlebt?

Natürlich habe ich auch viel gewonnen: Erkenntnisse, Erfahrungen, Liebe, Erinnerungen und innere Ruhe.

Wie ich es heute sehe

Was ist nun mein Fazit und was würde ich meinem jüngeren Ich auf den Weg mitgeben? Was habe ich gelernt oder empfinde ich anders, heute, zehn Jahre später?

Ich würde mir nicht einreden lassen, dass man nur eine Sache machen kann. Ich empfehle jedem Schulabgänger da draußen, herauszufinden, was ihn wirklich begeistert. Jeder Tag ist kostbar und man sollte sehr genau überlegen, wofür man seine Lebenszeit opfert. Entdecke Deine Leidenschaften und lebe sie aus.

Ansonsten ist das Real Life härter als ich dachte. Es ist anstrengend, und als Kind unterschätzt man dies. Man muss Miete zahlen, Essen auf den Tisch bringen und später eine Familie versorgen. Es wird von einem erwartet, immer kluge Entscheidungen zu treffen und an die Zukunft zu denken. Wir werden dazu erzogen, mehr im Morgen zu leben als im Heute zu sein.

Ich habe beobachtet, dass Freunde und Familie einen ein Leben lang begleiten, doch Firmen & Arbeitsplätze kommen und gehen. Es war eine schmerzhafte Erfahrung für mich, die Prioritäten richtig zu setzen.

Ebenso sind Menschen der Schlüssel zu vielem. Menschen bringen einem etwas bei. Menschen inspirieren uns. Menschen helfen Dir beim Träumen. Menschen geben Dir Ratschläge, wenn Du Hilfe brauchst. Mit Menschen hast Du Spaß und Freude. Umgib Dich mit Menschen, die voller positiver Energie sind, und halte Dich von negativen Menschen fern.

Die Welt besteht aus Netzwerken. Ohne Netzwerk ist es sehr schwer, Erfolge zu haben. Bis heute habe ich keine Tätigkeit über eine klassische Bewerbung bekommen. Alles lief über Kontakte, die ich mir selber aufgebaut hatte (Netzwerk ist alles).

Such Dir nie einen Job, sondern einen Beruf. Beruf kommt von Berufung und ist Teil Deiner Selbstverwirklichung.

Es gibt Höhen und Tiefen. Es gibt helle und dunkle Tagen. Manchmal dauern die dunklen Tage Wochen und Monate. Doch sei Dir sicher, irgendwann wird es wieder hell (die dunkle und helle Seite des Unternehmerlebens).

Geld macht nicht glücklich. Geld ist ein Tauschmittel für Lebenszeit. Vieles da draußen ist unbezahlbar, überteuert oder kostenlos.

1 % ist die Idee. Ideen sind einfach. 99 % sind Fleiß, Schweiß und etwas Glück. Die Umsetzung zählt, genau wie das richtige Timing und das passende Team.

Wenn sich etwas wie Arbeit anfühlt, dann versuche es, durch Maschinen zu ersetzen. Lasse die Maschinen für Dich arbeiten.

Das Leben ist nicht das Erreichen von Zielen, sondern der Weg dahin.

Erinnerst Du Dich noch an Deine Träume aus der Schulzeit?

Wie ist Dein Resümee der letzten zehn Lebensjahre?

Auf weitere zehn ereignisreiche Jahre.

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